
Schupfnudeln – das Grundrezept
Ob als Hauptgericht oder Dessert – selbstgemachte und noch dazu glutenfreie Schupfnudeln bieten unzählige kulinarische Möglichkeiten für jeden Geschmack.
Auf der Suche nach einem glutenfreien Rezept, welches sich super als Hauptgericht, Beilage oder auch als Nachspeise eignet?
Selbstgemachte glutenfreie Schupfnudeln – ein Grundrezept, welches garantiert gelingt und schmeckt. Die Zubereitung ist einfach: Die Teigmasse wird zu fingerdicken Rollen geformt, dann in kochendem Salzwasser gegart und schließlich in der Pfanne goldbraun angebraten. Das Ergebnis sind crunchy, herzhafte Schupfnudeln, die als Hauptgericht oder Beilage serviert werden. Sie bieten Raum für kreative Variationen: süß mit Zucker und Zimt oder Mohn, als Beilage zu Fleisch oder wie wäre es mit einem vegetarischen Gericht: mit einer Champignon-Rahm-Sauce?
Die Herstellung entpuppt sich als simpel und eignet sich daher für jeden Kochanfänger. Du kannst gerne eine größere Menge zubereiten und einfrieren. Dazu brauchst du sie nur mit etwas Abstand nebeneinander auf einem bemehlten Brett oder Backblech legen. Danach cirka 2 Stunden einfrieren, bis sie fest sind. Sind sie gefroren, kannst du sie in einen luftdichten Behälter oder Gefrierbeutel umfüllen. Wenn du sie dann zubereiten willst, gibst du die tiefgekühlten glutenfreien Schupfnudeln direkt in eine erhitzte Pfanne und brätst sie an. Du bist dir unsicher ob sie vollständig durch sind? Gib einfach etwas Wasser in die Pfanne, Deckel drauf und lass sie ein paar Minuten garen.
Woher stammen eigentlich Schupfnudeln?
Sie haben eine lange Tradition und stammen ursprünglich aus Süddeutschland und Österreich, wo sie in der regionalen Küche fest verankert sind. Besonders im schwäbischen Raum sind sie ein beliebtes Gericht. Der Name „Schupfnudeln“ leitet sich von der traditionellen Zubereitungsweise ab: Der Teig wird zu kleinen, länglichen Rollen geformt und dabei zwischen den Händen „geschupft“, also gerollt. Historisch gesehen wurden Schupfnudeln oft als einfache Bauernkost zubereitet, sind heute jedoch in vielen Variationen in ganz Deutschland und Österreich bekannt. Sie werden oft mit Sauerkraut, gerösteten Zwiebeln oder süß mit Mohn serviert.
Das Rezept
Zutaten
- 700 g mehlige Kartoffeln
- 180 g Mehl, glutenfrei
- 40 g Polenta
- 15 g Kartoffelstärke
- 1 Ei
- ¼ TL Salz
- 1 Prise Muskatnuss
- Butter oder Öl (zum Anbraten)
Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen, halbieren und kochen. In der Zwischenzeit alle Zutaten abwiegen und in eine Schüssel geben.
- Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen und stampfen (oder durch eine Kartoffelpresse drücken) und mit den ganzen Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und diesen ein paar Minuten ruhen lassen.
- 3. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig zu ca. 2 cm dicke Rollen formen und mit dem Messer in ca. 2-3 cm breite Stücke schneiden. Diese dann zu Schupfnudeln formen.
- Wasser mit reichlich Salz aufkochen, die glutenfreien Schupfnudeln reingeben und kurz köcheln lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
- Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln goldgelb anbraten. Salzen und Pfeffern.
Glutenfreie Schupfnudeln: Ein vielseitiges Rezept für jede Gelegenheit
Zutaten für glutenfreie Schupfnudeln
- 700 g mehlige Kartoffeln
- 180 g Mehl, glutenfrei
- 40 g Polenta
- 15 g Kartoffelstärke
- 1 Ei
- ¼ TL Salz
- 1 Prise Muskatnuss
- Butter oder Öl (zum Anbraten)
Zubereitung
- 1. Die Kartoffeln schälen, halbieren und kochen. In der Zwischenzeit alle Zutaten abwiegen und in eine Schüssel geben.
- 2. Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen und stampfen (oder durch eine Kartoffelpresse drücken) und mit den ganzen Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten und diesen ein paar Minuten ruhen lassen.
- 3.3. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig zu ca. 2 cm dicke Rollen formen und mit dem Messer in ca. 2-3 cm breite Stücke schneiden. Diese dann zu Schupfnudeln formen.
- 4. Wasser mit reichlich Salz aufkochen, die glutenfreien Schupfnudeln reingeben und kurz köcheln lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
- 5. Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln goldgelb anbraten. Salzen und Pfeffern.
Fazit
Glutenfreie Schupfnudeln sind ein wahrer Genuss, der sich mühelos in jede Mahlzeit integrieren lässt – ob als Hauptgericht, Beilage oder süße Nachspeise. Sie sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern bieten auch eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten, die jeden Geschmack treffen. Dieses Grundrezept ist ideal für alle, die eine gesunde und glutenfreie Ernährung bevorzugen, ohne dabei auf Genuss verzichten zu müssen. Dank ihrer Vielseitigkeit und dem einfachen Verfahren sind glutenfreie Schupfnudeln eine perfekte Wahl für Familienessen, Festlichkeiten oder als schnelle, leckere Lösung für den Alltag. Probiere dieses schnelle Rezept aus und lass dich von der Vielfalt und dem Geschmack überraschen!
Du bist auf der Suche nach weiteren glutenfreien Rezepten? Hier findest du glutenfreie Schokobrownies und hier eine glutenfreie Nudelpfanne mit Pak Choi.
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